Jesus Christus - die Hoffnung der Welt

Weltkugel mit Kreuz

Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. (Joh. 3,16)

Das Leben Jesu

Seine Geburt
Jesus wurde kurz vor dem Tod Herodes des Großen (4 v.Chr.) geboren. Das genaue Datum kann nicht festgestellt werden. Über seine Geburt wird nur in den Evangelien von Matthäus und Lukas berichtet. Beide erzählen von der übernatürlichen Geburt Jesu durch Maria, ohne Mitwirkung eines menschlichen Vaters (Jungfrauengeburt). In einem armseligen Stall in Bethlehem kam Jesus zur Welt.

Seine Kindheit
Jesus wuchs in den unbedeutenden galiläischen Dorf Nazareth auf. Sein irdischer Vater, Joseph, war ein Zimmermann und führte in Nazareth eine eigene Werkstatt. Die Familie wird nicht sehr wohlhabend gewesen sein. Die Tatsache, dass Joseph nach den Geburts- und Kindheitsberichten nicht mehr erwähnt wird und Jesus im Dorf als „Marias Sohn“ (Mk. 6,3) bezeichnet wurde, ist vielleicht ein Hinweis dafür, dass Joseph in der Jugend Jesu starb und Jesus als der älteste Sohn das Familiengeschäft führte. Jesus hatte noch vier jüngere Brüder und eine unbekannte Anzahl von Schwestern.

Seine hervorragende Kenntnis der alttestamentlichen Schriften zeigt, dass er die übliche Ausbildung eines jüdischen Kindes in der dörflichen Synagogenschule erhielt. Die einzige in den Evangelien aufgeführte Erzählung aus seiner Kindheit zeigt ihn als 12-Jährigen mit einer außergewöhnlichen Begabung im Tempel Jerusalems.

Sein öffentliches Wirken und Sterben
Jesus begann mit seinem öffentlichen Wirken als er etwa dreißig Jahre alt war. Dies war einige Zeit nach dem Beginn der Tätigkeit des Johannes des Täufers etwa 28 n.Chr. Als erstes ließ er sich von Johannes im Jordan taufen. Rund drei Jahre lang zog Jesus durch das Land, predigte das Reich Gottes, rief die Menschen zur Umkehr, heilte Krankheiten und vollbrachte noch andere Wunder. Nach diesen drei Jahren wurde er vermutlich im Jahr 33 nach Christus gekreuzigt. Nach drei Tagen wurde er von den Toten auferweckt und lebt nun im Reich Gottes bei seinem Vater. Durch den Heiligen Geist ist er aber bei allen auf der Erde gegenwärtig, die ihm vertrauen.

 

Die Situation zur Zeit Jesu

Palästina stand damals bereits 60 Jahre unter der Herrschaft der römischen Besatzermacht. Es handelte sich um eine indirekte Herrschaftsausübung durch einheimische Fürsten. Zuerst wurde das ganze Gebiet von Herodes dem Großen regiert. Nach seinem Tod wurde dieses Gebiet unter seinen Söhnen aufgeteilt. Herodes war der Regent von Galiläa und Peräa und Archelaos regierte Judäa und Samaria. Er wurde nach 10 Jahren Missregierung abgesetzt, und sein Gebiet wurde direkt der kaiserlichen Herrschaft in der Person eines römischen Statthalters unterstellt.

Das Volk war den Römern politisch unterworfen. Es musste an Rom hohe Steuern abführen. Die einheimischen Zöllner trieben die Steuern wegen ihrer Profitgier noch mehr in die Höhe. Die ganze Situation war für Israel unvereinbar mit seinem Status als Volk Gottes.

Die priesterlichen Sadduzäer übten zusammen mit der Laienvertretung der Ältesten die reale Herrschaft über die Juden aus. Die Pharisäer kümmerten sich hauptsächlich um das Gesetz und um dessen Anwendung im Leben. Die Zeloten versuchten, mit Gewalt das Volk von der fremden Besatzermacht zu befreien. Anschläge und einzelne Widerstandskämpfe dieser starken Bewegung führten schließlich zu dem jüdischen Krieg 66-70 n.Chr.

Galiläa war die Heimatprovinz von Jesus. Sie war in mancher Hinsicht von Judäa, dem jüdischen Kernland, verschieden. Seine Bevölkerung war bis vor kurzem noch heidnisch. Für die judäischen Juden galt sie als religiös fragwürdig.

In Palästina wurde damals aramäisch, hebräisch und griechisch gesprochen. Aramäisch war höchstwahrscheinlich die Muttersprache von Jesus.

 

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